Kontaktpersonenschulung des Landesverbandes NRW im Hotel Franz in Essen vom 14. - 16.11.25
Freitagnachmittag trafen nach und nach 25 Kontaktpersonen und ihre Begleitungen ein.
Nach dem Einchecken und einer Tasse Kaffee, hatte der Vorstand zu einer Vorstellungsrunde eingeladen. Frank Lang war eingeladen um sich vorzustellen und die Arbeit bei der DGM als Kontaktperson kennen zu lernen. Er möchte Kontaktperson werden.
Es gab Infos zum Ablauf des Wochenendes und es war noch Raum für Fragen und Austausch.
Nach einem leckeren Abendessen verbrachten die Teilnehmer noch einen gemütlichen Abend.
Am Samstagvormittag stand ein etwas außergewöhnliches Thema auf dem Programm, Herr Noah Steuber vom Beerdigungsinstitut Pohl & Steuber aus dem Siegerland referierte zum Thema „Respice finem - Bedenke das Ende “.
Er erklärte uns, was im Falle des Todes bedacht und erledigt werden muss, welche Dokumente bereitgehalten (oder manchmal auch erst besorgt) werden müssen und welche Kosten entstehen können. Es ist immer sinnvoll schon zu Lebzeiten eine Bestattungsvollmacht auszufüllen und jemand Vertrauten einzusetzen, der nach dem Tode die Wünsche mit einem Bestatter umsetzt.
Ganz wichtig: Im Fall, dass man Alleinstehend ist, sollte man sich auf jeden Fall im Vorfeld um diese Dinge kümmern. Hierzu gibt es die Möglichkeit, schon zu Lebzeiten mit Hilfe eines Bestattungsinstituts eine Bestattungsvorsorge zu treffen. Alle Wünsche werden schriftlich festgehalten und im Todesfall vom Bestatter umgesetzt. Die finanzielle Seite kann im Vorfeld ebenfalls geregelt werden, indem man die Kosten der Bestattung vorab auf ein Treuhandkonto bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand Aktien Gesellschaft anlegt. Das Kapital ist dort vor dem Zugriff Dritter geschützt.
Eine ganz wichtige Info war, falls man seinen Lebensabend im Pflegeheim verbringen muss, sind 10. 000 Euro als Schonvermögen vor dem Sozialamt geschützt. Wenn noch ein Angehöriger im Eigenheim lebt, ist auch das Eigenheim Schonvermögen.
Schon während des Vortrags konnte Herr Steuber uns die Berührungsängste, die im Vorfeld geäußert wurden, nehmen. Es war trotz des ernsten Themas eine lockere Atmosphäre, es wurde auch gelacht und viele Fragen wurden gestellt, die Herr Steuber vollumfassend beantwortete. Am Ende der Veranstaltung gab es Gelegenheit noch mit Herrn Steuber Einzelgespräche zu führen.
Das Angebot einer Besichtigung des Krematoriums wurde positiv angenommen und wird für 2026 geplant.
Nach dem Mittagessen und einer Pause folgte die Landesausschusssitzung.
Die Kontaktpersonen berichteten von ihren Aktivitäten und die Gesprächskreisleiter aus den entsprechenden Treffen.
Die Kontaktpersonen hatten Gelegenheit ihre Wünsche und Ideen an den Vorstand zu äußern.
Der Vorstand berichtete seinerseits von den Aktivitäten des letzten halben Jahres und gab die Termine für 2026 bekannt und bat um Unterstützung bei Standbetreuungen, insbesondere bei der wieder anstehenden Messe Reha Care.
Der Vorstand rief die Kontaktpersonen dazu auf, im Vorstand mitzuarbeiten, da der Vorstand derzeit leider nur aus 3 Personen besteht. Auch sind immer neue engagierte Kontaktpersonen gesucht, die man eventuell aus den Teilnehmenden der Gesprächskreise gewinnen könnte.
Zum Abschluss der LVA Sitzung folgte der gemütliche weihnachtliche Teil, es wurden Weihnachtsgedichte und eine Weihnachtsgeschichte vorgetragen.
Es folgte die Bescherung, für jede Kontaktperson hatte der Vorstand ein kleines Präsent als Dank für die geleistete Arbeit in 2025 vorbereitet.
Nach dem Abendessen gab es wieder ein kleines, lockeres Beisammensein. Bei einem leckeren Getränk und guten Gesprächen verging der Abend wie im Fluge.
Am Sonntag ging es nach dem Frühstück nach Hause. Es war ein sehr informatives, emotionales Wochenende, mit vielen netten Menschen, guten Ratschlägen und vielen Eindrücken.
Für den Vorstand
Helga Vicente
Schriftführerin